Vertragliche Regelungen des Fernunterrichts

Der Lehrgang „Lean Prinzip“ ist ein Fernlehrgang im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht unter der Nummer 7395321 zugelassen. Diese Regelungen beschreiben, was Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen und welche Rechte und Pflichten für beide Seiten gelten.

Version und Gültigkeit

Version 1.8 · Stand 1. November 2026.

1. Teilnahme am Fernlehrgang Lean Prinzip

Der Teilnehmer/die Teilnehmerin nimmt an dem vom Veranstalter (daleap GmbH, Grützmacherweg 6, 13599 Berlin) durchgeführten Fernlehrgang Lean Prinzip online teil. Dieser Lehrgang ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht unter der Nr. 7395321 zugelassen.

Der Lehrgang kann jederzeit begonnen werden. Er endet mit einer Online-Abschlussprüfung, über deren Bestehen der Veranstalter das Zertifikat „Lean Manager/in“ ausstellt. Ist der Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen, stellt der Veranstalter das Zertifikat für jeden Zugang aus diesem Vertrag erst nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen ab Vertragsschluss aus; wird die Prüfung später bestanden, stellt er es nach dem Bestehen aus. In den übrigen Fällen stellt der Veranstalter das Zertifikat für jeden Zugang aus diesem Vertrag erst nach Ablauf von 14 Tagen ab Vertragsschluss aus; wird die Prüfung später bestanden, stellt er es nach dem Bestehen aus.

Die Einzelheiten der Prüfung und die Regelungen für den Fall des Nichtbestehens sind auf der Seite Lean Manager Prüfung (https://www.leanprinzip.de/leanberaterpruefung/) im Detail beschrieben.

Die gesetzlichen Rechte des Teilnehmers/der Teilnehmerin bei Mängeln der digitalen Inhalte und digitalen Dienstleistungen dieses Lehrgangs (§§ 327 ff. BGB) bleiben unberührt (Hinweis nach Art. 246a § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11b EGBGB). Angaben zur Funktionsfähigkeit und zu den wesentlichen Eigenschaften (Nr. 1) sowie zur Kompatibilität und Interoperabilität (Nr. 17, 18 EGBGB) stehen im Bestellvorgang bzw. im Angebot.

2. Lehrgangsumfang

Der Lehrgang besteht aus 12 Unterrichtsblöcken (Kapiteln). Jeder Unterrichtsblock besteht aus einer Selbstlernphase. Die Selbstlernphase dient der eigenständigen Erarbeitung des Unterrichtsstoffes.

Die Gesamtbearbeitungszeit beträgt 22 Zeitstunden einschließlich 20 Stunden 58 Minuten Videomaterial. Pflichtbestandteile des Lehrgangs sind die Videos und ein Prüfungsversuch; Pflichtlektüre gibt es nicht, das Begleitbuch und die Trainingsaufgaben sind freiwillige Vertiefungsangebote.

Als voraussichtliche Dauer des Fernlehrgangs sind rund 1 Monat bei etwa 5 Stunden Bearbeitung je Woche vorgesehen. Die Bearbeitung ist selbstgesteuert; der Zugang zum Lehrgang bleibt auch darüber hinaus unbefristet bestehen (siehe Ziffer 6 und die AGB, Dauer des Zugangs).

3. Betreuung

Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird während des gesamten Fernlehrgangs von sachkundigen und geeigneten Dozenten betreut. Die Betreuung umfasst:

  • Beantwortung von Verständnisfragen zum Inhalt der Lehreinheiten, die schriftlich oder per E-Mail an den Veranstalter zu richten sind,
  • Anleitung des Teilnehmers/der Teilnehmerin in der Nachbereitungsphase durch Aufgabe praktischer Beispielfälle, durch Unterweisung per E-Mail, im Einzelfall auch telefonisch, und durch geeignete Überprüfung der erzielten Lernfortschritte,
  • nach nicht bestandener Abschlussprüfung telefonische Unterstützung bei der Wiederholungsprüfung.

Der Veranstalter ist dem Teilnehmer/der Teilnehmerin ferner bei der Behebung von Schwierigkeiten behilflich, die sich durch den Einsatz elektronischer Medien im Zusammenhang mit diesem Lehrgang ergeben. Diese Hilfe ist auf die Leistungen begrenzt, die der Veranstalter aufgrund der bei ihm vorhandenen Sachkenntnis in zumutbarer Weise erbringen kann. Ein Rechtsanspruch auf Schulung in der Handhabung bestimmter Hard- oder Software oder auf Behebung bestimmter Fehler besteht nicht.

4. Durchführung des Fernlehrgangs

Der Teilnehmer/die Teilnehmerin stellt einen PC, Laptop, Tablet oder ein Mobiltelefon mit Internetanschluss bereit, der den folgenden Mindestanforderungen genügt: browser-, video- und audiofähig. Er/sie sorgt dafür, dass dieser Mindeststandard während des Lehrgangs aufrechterhalten bleibt und bei eventuellen Störungen unverzüglich wiederhergestellt wird. Ein Drucker ist nicht erforderlich.

Der Veranstalter (daleap GmbH, Grützmacherweg 6, 13599 Berlin) sorgt dafür, dass die Fertigkeiten und Kenntnisse, die zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderlich sind, in angemessener Weise vermittelt werden. Er stellt sicher, dass auf seiner Seite die nötigen technischen Voraussetzungen für den elektronischen Datenaustausch gegeben sind.

Der Veranstalter stellt dem Teilnehmer/der Teilnehmerin Vorlagen, Berechnungshilfen und Leitfäden zur Verfügung; sie stehen im Bereich Downloads (https://www.leanprinzip.de/downloads/) bereit. Sonstige Software und Bücher sind vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin auf eigene Rechnung anzuschaffen. Zusätzliche Kosten für die Nutzung von Fernkommunikationseinrichtungen über die normalen Gebühren hinaus entstehen dem Teilnehmer/der Teilnehmerin nicht.

Der Teilnehmer/die Teilnehmerin bemüht sich, die zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

5. Vergütung

Für die Teilnahme an der Maßnahme und für die sonstigen in diesem Vertrag vorgesehenen Leistungen zahlt der Teilnehmer/die Teilnehmerin eine maximale Vergütung von 74,79 Euro netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer = 14,21 Euro, insgesamt 89,00 Euro brutto. Die Pflicht zur Zahlung der Vergütung besteht unabhängig davon, ob im Zusammenhang mit der Maßnahme Zahlungen durch Dritte geleistet werden.

Die Vergütung ist in einer Summe zu zahlen. Es gelten die Preise, die im Bestellvorgang oder im jeweiligen Angebot genannt sind. Alle genannten Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

Im eigenen Online-Shop gilt der Standardpreis von 89,00 Euro brutto. Beim Erwerb von mindestens zehn Zugängen in einer Bestellung wird ein Mengenrabatt von 20 % gewährt; er gilt für alle Käufer, und mehrere Bestellungen werden nicht zusammengerechnet. Der Mengenrabatt gilt, solange aus der Bestellung mindestens zehn Zugänge bestehen bleiben; bei Widerruf oder Rückgabe einzelner Zugänge gelten die Regeln auf der Seite Widerrufsrecht und in den AGB. Werden einzelne Zugänge gekündigt, ändert sich der Preis der übrigen Zugänge nicht; für den Mengenrabatt zählen die gekündigten Zugänge zu den Zugängen, die bestehen bleiben.

Welche Zahlarten möglich sind, zeigt der Bestellvorgang. Auf Anfrage stellt der Veranstalter Rechnungen per E-Mail aus, ohne dass ein Bestelltool nötig ist.

6. Beendigung des Fernlehrgangs

Besteht der Teilnehmer/die Teilnehmerin die Abschlussprüfung laut Ziffer 1 dieses Vertrages, so endet damit die Maßnahme. Die Ausstellung des Zertifikats richtet sich nach Ziffer 1; während einer Sperre und nach einer Kündigung gelten zusätzlich die Regeln im Abschnitt „Schutz vor Weitergabe“ der AGB für Privatkunden und der AGB für Geschäftskunden.

Besteht er/sie die Abschlussprüfung nicht, ist er/sie berechtigt, an der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Wiederholungsprüfung teilzunehmen. Die Maßnahme endet an dem Tag, an dem die letzte Wiederholungsprüfung stattfindet, an der der Teilnehmer/die Teilnehmerin laut Prüfungsordnung teilnehmen kann. Damit ist klargestellt, dass die Maßnahme in jedem Fall endet, unabhängig davon, ob der Teilnehmer/die Teilnehmerin die letzte Wiederholungsprüfung besteht, sie nicht besteht oder nicht an ihr teilnimmt.

Das Ende der Maßnahme berührt nicht den Zahlungsanspruch der Vergütung nach Ziffer 5. Der Zugang zum Lehrgang bleibt nach Maßgabe der für den Vertrag geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Privatkunden oder Geschäftskunden) über das Ende der Maßnahme hinaus unbefristet bestehen.

7. Vorzeitige Vertragsbeendigung

Unabhängig vom Widerrufsrecht, von der freiwilligen Verlängerung auf 60 Tage und vom freiwilligen Rückgaberecht (siehe Seite Widerrufsrecht und die AGB) besteht das gesetzliche Kündigungsrecht nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz: Der Teilnehmer/die Teilnehmerin kann den Vertrag ohne Angabe von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von sechs Wochen kündigen; nach Ablauf des ersten Halbjahres ist die Kündigung jederzeit mit einer Frist von drei Monaten möglich.

Die Kündigung bedarf der Textform; eine E-Mail an kontakt@leanprinzip.de genügt.

Beide Seiten können den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen (§ 5 Abs. 1 Satz 2 FernUSG). Ein wichtiger Grund für den Veranstalter kann insbesondere die unbefugte Weitergabe des Zugangs an andere Personen sein. Das Verfahren steht im Abschnitt „Schutz vor Weitergabe“ der AGB für Privatkunden und der AGB für Geschäftskunden.

Im Falle jeder Kündigung sind nur die Vergütungsanteile zu entrichten, die dem Wert der bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen entsprechen; darüber hinaus gezahlte Beträge erstattet der Veranstalter unverzüglich (§ 5 Abs. 3 FernUSG).

8. Schlussklauseln

Die im Zusammenhang mit diesem Vertrag erhobenen Daten werden zur Durchführung des Vertrages, zu steuerlichen Zwecken und in anonymisierter Form zu statistischen Zwecken gespeichert. Welche Daten das im Einzelnen sind, steht in der Datenschutzerklärung.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom I). Ein Gerichtsstand ist in diesem Vertrag nicht vereinbart (§ 26 Abs. 1 FernUSG). Vertriebsgebiet: Deutschland, Österreich und die Schweiz. Für Schweizer Verbraucher ist eine Rechtswahl vor Schweizer Gerichten nach Art. 120 Abs. 2 IPRG ausgeschlossen, wenn Art. 120 Abs. 1 greift.